Change

Management

               Einfach, anwendbar, nachhaltig              

Change, Veränderung

Eine Veränderung ist der Übergang von einem Zustand in einen anderen, der aktiv gestaltet oder durch äussere Einflüsse erzwungen werden kann (def.). 

In einem Unternehmen unterscheide ich grundsätzlich 3 (!) Zielsetzungen der Veränderungen:

  1. WeiterentwickelndDie einfachste Art der Änderung, da wird der „Ist-zustand“ verbessert, anstatt etwas Neues zu schaffen,
  2. Ersetzend: Der Ist-Zustand wir durch einen völlig neuen Soll-Zustand ersetzt.
  3. Transformational: Der Schritt Richtung das Unbekannte (zumal am Anfang) und dem radikal Anderen. Oft einher gehend mit einem Wandel der Unternehmenskultur

"Am Anfang war das Wort Strategie"

Die Strategie definiert die Richtung und die Ziele eines Unternehmens oder einer Organisation. Sie löst so Veränderung aus (A nach B).

Aus dem «Zusammenspiel» der wichtigsten Elemente dieser Veränderung - den formalen Strukturen (Werte, Rituale, Führungsinstrumente) - und den Menschen, welche diese annehmen und so die Veränderung im Tagesgeschäft umsetzen entsteht die Kultur, die zur Strategie passt.

Diese Unternehmenskultur wiederum gewährleistet die Veränderungs- und Entwicklungsfähigkeit des Unternehmens.

Die Umsetzung der Strategie, der Change, beginnt mit ihrer klaren und verständlichen Formulierung und Kommunikation .

Das Change Management ist dann das methodische Vorgehen wie eine Organisation, durch Planen, Umsetzen und Kontrollieren von Veränderungsmassnahmen von einem aktuellen Zustand A zu einem gewünschten, zukünftigen Zustand B kommt – nachhaltig wirksam, mit minimalen Störungen oder negativen Auswirkungen auf die Organisation.


I
st denn Change Management nicht schon "passé"?

Ein Indikator dafür mag sein, dass es kaum noch aktuelle Studien darüber gibt (die letzten Studien sind von McKinsey, 2015 oder Prosci 2019). Auf der anderen Seite werden heutzutage immer noch "altertümliche" Studien beigezogen, welche aussagen, dass über 60% aller grösseren Veränderungsvorhaben ihre Ziele nicht erreichen. Die Quellen dieser Studien scheinen oft unklar und widersprüchlich, doch deren grundlegende Aussage ist eindeutig und deckt sich mit meinen Erfahrungen: Veränderungen, besonders in grösseren Organisationen, sind harte Knochenarbeit!

Häufig wird versucht die Wahrscheinlichkeit eines Erfolges zu erhöhen in dem grosse Veränderungsvorhaben, mit top-down standardisierten Change Management Konzepten, Tools und Prozessen ausgestattet werden.

Doch sind dies die richtigen Ansätze um Unternehmen zu steuern, deren Manager betonen, dass ihr Umfeld vermehrt chaotisch, unsicher, disruptiv und komplex geworden ist?
Mehrere Veränderungen passieren
gleichzeitig und in rascher Abfolge. Es gibt keine "stabilen" Phasen mehr - unfreeze, change, refreeze wechseln sich in rasanter Folge ab, beziehungsweise überkreuzen sich immer häufiger. 

Deshalb sind alternative Ansätze gefordert, welche durch flexible Veränderungsprozesse die Fähigkeiten einer Organisation so entwickeln, dass sie sich kontinuierlich und effektiv anpassen - und mit ihr, die Mitarbeitenden. Denn es geht grundsätzlich um sie: Wie Menschen die vielen Veränderungen in Unternehmen mitgestalten und und diese dann im Tagesgeschäft leben

Im Folgenden, stelle ich Erfahrungen mit alternativen und klassischen Change Modellen in homöopatischen Häppchen vor, ich nenne sie CHAMP Krümelchen (CHAMP: CHAnge Management Practitioners).  

In der CHAMP Toolbox lege ich bewährte Werkzeuge. Dieser Werkzeugkasten lebt, die Werkzeuge werden regelmässig nachgeschliffen und geölt.

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